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Über mich

Porträt Annalisa.jpg
Annalisa Maggiani


Performerin, Tänzerin, Schwerpunkt Butoh und Improvisation, Tanz-Bewegungstherapeutin (Mitglied A.P.I.D.- Italienischer Verband für Tanztherapie, Art Therapy Italiana), MA in Art Psychoterapy, Dipl. Philosophin, Psychologin, Master in Authentic Movement(A.T.I.), Dozentin.


Sie hat mehrere Butoh-Performance-Projekte in Zusammenarbeit mit der Butoh Meisterin Yumiko Yoshioka in Schlössern in Ligurien, Toskana und Berlin. Von 2003-2013 ist sie Veranstalterin und Mitwirkerin des Solo-Butoh- Festivals „La Danza di Confine“ in Lerici und Sarzana (La Spezia). Sie hat u.a. Butoh mit Yumiko Yoshioka, Kazuo Ono, Yoshito Ono,Carlotta Ikeda, Anzu Furukawa, Minako Seki, Atsushi Takenouchi studiert. In Berlin, Konzept und Performance, in der dreiteiligen Performance-Reihe im U-Bahnhof Nollendorfplatz (2003-2005).


Trilogie über Migration, Sehnsucht und Krieg, Konzept und Performerin für das Projekt „Metamorphosen“ (Palermo- Ballaró- Berlin, U-Bahnstation Nollendorfplatz). Mit ihren Solostücken, ist sie zusammen mit Musikern und visuellen Künstlern auf vielen Festivals in Europa aufgetreten. Mit ihre Gruppe Gest/Azione inszeniert Sie meist im öffentlichen Raum, auf Dorfplätzen, in U-Bahn-Stationen, in Schlössern und Steinbrüchen, wobei Sie immer die Geschichte mit dem Raum in Beziehung setzt.


In Italien hat sie viele Jahren in einer Tagesklinik für psychische Rehabilitation, und in inklusiven Schulprojekten in Pisa gearbeitet .
Ferner hat sie an der Universität von Pisa, Fakultät für Medizin und Psychiatrie Seminare gegeben. Mit einem Forschungsstipendium des ital. Außenministerium im Bereich Tanz und Therapie hat sie über Trancetänze in Essaouira-Marokko geforscht.
In Berlin arbeitet Sie im Interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I. in der psychologischen Beratung in italienischer Muttersprache und in der Tanztherapie (interkulturelle Gruppe). Im Zentrum für Essstörung Dick und Dünn leitet sie Tanz-und- Bewegungs-therapeutische Gruppen. Des Weiteren hat sie in Wohnheimen in Berlin tanztherapeutische Gruppe für Flüchtlingsfrauen geleitet. Sie ist über 10 Jahren Dozentin an der Campus Naturalis Akademie.
2013 gründet sie Salutare e. V. Associazione per la salute mentale Italiana in Germania mit.

Meine Methode ist basiert auf  Butoh Tanz, Organic Movement, Body-Resonance nach Yumiko Yoshioka, Authentic Movement , Tanztherapie, Body Work und Tanz mit der Natur und Bewusstsein.

Annalisa Maggiani: Tanztherapie und Inklusion

Interview von Milena Rampoldi, ProMosaik.

Hier im Folgenden mein Interview mit der italienischen Psychologin und Tanztherapeutin Annalisa Maggiani, die in Berlin lebt und arbeitet und sich unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Projekt Artemisia von Amelia Massetti darum bemüht, die Tanzbewegungstherapie als wertvolles Werkzeug zu Gunsten der Inklusion der Menschen mit Behinderung einzusetzen, um sei es Jugendliche mit Behinderung als auch „normal begabte“ gemeinsam wachsen zu lassen. ProMosaik zufolge sollten Projekte wie die von Annalisa gefördert werden, um gegen jegliche Art von sozialem Ausschluss und jeglicher gesellschaftlicher Diskriminierung gegen Menschen, die als ANDERS angesehen werden, anzukämpfen. 

 

Milena Rampoldi: Welche sind die Hauptzielsetzungen, die man mit der Tanz-Bewegungstherapie für anders begabte Menschen erreichen kann? 

Annalisa Maggiani: Die wichtigsten Zielsetzungen bestehen, wie ich bereits in der Präsentation zur Einladung des Projektes „Kommunikation und Sprachen“ angemerkt habe, in der Entwicklung der eigenen kommunikativen Fähigkeiten, der Förderung des Körperbewusstseins, der Ausweitung des Ausdrucks-, kreativen und Bewegungspotenzials, der Suche nach konstruktiven Lösungen im Gegensatz zur stereotypischen und kristallisierten Gestaltung von Bewegungen und Rollen und der Suche nach Würde und größerer gesellschaftlicher Akzeptanz. 

Mit Hilfe der Tanztherapie erhält der Begriff der „anders begabten“ eine neue Valenz: die Fähigkeit jedes Einzelnen werden zusammen mit den Ressourcen deutlich hörbar im Rahmen jeglicher „einzelner“ Fähigkeit. Denn sobald die Bewegungen jedes Einzelnen von der Gruppe übernommen und wiederspiegelt werden, erhalten sie ihren eigenen Sinn. Dann findet die Kommunikation statt, und einher kommt das Gefühl in den Menschen auf, dass sie gehört, gesehen und verstanden werden. 

MR: Was bedeutet Inklusion für Sie?

AM: Die Inklusion bedeutet Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die aus verschiedenen Fähigkeiten, Rollen und Qualitäten besteht. Eine Gruppe, die aus Studenten, Menschen mit Behinderung und unterstützenden Lehrkräften besteht, schafft eine tiefe Grundlage für diese im Menschen verankerte Fähigkeit, die es zu fördern und zu erhalten gilt.

Nach dem Verständnis der Grammatik der Körpersprache kann man tiefgründig und direkt kommunizieren. So wächst die Gruppe gemeinsam und die Inklusion ist kein Thema mehr, sondern wir zu einem natürlichen Produkt. 

 

MR: Welche sind die besten Verbindungsformen zwischen Psychologie, Tanz und Bewegung?

AM: Man geht davon aus, dass der Körper ein Gedächtnis hat: alle Erfahrungen, Emotionen und körperlichen Erinnerungen werden im körperlichen Gedächtnis gespeichert. 

In der Tanz-Bewegungstherapie werden durch die Bewegung und den Tanz psychologische Prozesse und neue Sozialisierungsformen aktiviert, die ihrerseits vom Körper gespeichert werden (Embodiment). Zahlreiche Formen leiten diesen Prozess ein.    

Durch die Tänze des Vertrauens, die körperliche Sensibilisierung, die körperliche Wahrnehmung, die mit der Bewegung verbundene Vorstellungskraft, den visuellen, kinästhetischen und taktilen Kontakt, erlebt man sich selbst und die Welt der Kommunikation.   

Denken wir beispielsweise an einen Ball, den wir in den Kreis werfen und der sich auf Tausende Arten und Weisen verändern kann, indem alle Teilnehmer in Kontakt zueinander treten; oder an einen Hauch, indem wir in Paaren den Dialog durch die körperliche Wahrnehmung anspornen oder  an eine Umarmung als Begrüßung, aber auch als Bewegung der Begegnung, Öffnung und des Verschließens, des Ein- und Ausatmens, des Treffens auf den Anderen und auf das eigene Selbst. 

Auf diese Weise werden neue körperliche Erfahrungen gespeichert, die unser Körper dann auf unsere Psyche überträgt.  

Dieser Embodiment-Prozess gilt als wertvoller Prozess, den alle Menschen gemeinsam haben und der wertvoll für das Wachstum und die Veränderung ist. 

MR: Was können die „normalen“ Menschen von den Menschen mit Behinderung lernen?

AM: Durch diese Erfahrung verkürzen sich in den Begegnungen der Gestik und der Bewegung die „Entfernungen“ unter den Schülern. Durch die Kreativität entsteht eine neue gemeinsame Sprachform, die alle umfasst. Und aus jedem Unterschied wird ein Mehrwert. Ich habe das Glück gehabt, diesen Prozess persönlich zu erleben. In mir finden sich zahlreiche Momente, die wie kleine Schätze sind, beispielsweise beim Treffen nach der Veranstaltung, in der man eine Bewegung tätigen sollte, um den eigenen geistigen Zustand mitzuteilen. Die „normalen“ Jugendlichen schämten sich und konnten keine Bewegungen finden. Ein Mädchen auf dem Rollstuhl hingegen, die sich schwer tat, auch nur einen Arm zu bewegen, erhob, als sie an der Reihe war, langsam den Arm in einer intensiven Bewegung, schloss die Faust und erhob sie nach oben und öffnete sich wie eine Blume, während sie lächelte. Zu dem Zeitpunkt haben die Jugendlichen sich bei Luisa bedankt und ihr gesagt, dass ihre Bewegung auch die ihre war und diese auch ihren geistigen Zustand der „inneren Stärke“ ausdrückte. Es war ein rührender und starker Augenblick, fast ein Symbol der Inklusion: man spürt, dass es eine Kommunikation zwischen Unterschieden gibt und dass jeder einen verschiedenen und bereichernden Beitrag für die Anderen leisten kann. 

 

MR: Was können wir vom Ihrem in Pisa umgesetzten Projekt lernen? 

AM: Man lernt zu spüren, dass man zwischen Unterschieden kommunizieren kann und dass jeder einen verschiedenen und bereichernden Beitrag für die Anderen leisten kann: 

Dies lernt man im Rahmen dieses Projektes, das als Beispiel dienen kann, um die Inklusion in der Schule einzuführen. 

Wenn man die Jugendlichen in den Bereich der Kreativität führt, kommt die Besonderheit jedes Einzelnen ans Tageslicht. Denn jeder leistet seinen eigenen und besonderen Beitrag. Und man fühlt zutiefst, wie viele unbekannte Fähigkeiten die sogenannten „normal Begabten“ erfahren können.

Es bedeutet, den „normalen“ Jugendlichen die Möglichkeit geben, die Emotionen auch mit Hilfe der Menschen mit Behinderung auszudrücken, die oft in direktem Kontakt mit den Emotionen sind und daher von diesen überrumpelt werden. Diese wiederum begegnen den Emotionen, indem sie sie mit der Gestik modulieren, sie mitteilen und auf Gehör stoßen. 

Für die LehrerInnen ist dieses Projekt ein Moment der „Ruhe“, ein Moment, in dem sie sich bewegen, spielen und auch Antworten auf ihre Zweifel finden. 

 

In diesem Projekt haben sich die TeilnehmerInnen unterschiedlich dazu ausgedrückt: für die Jugendlichen war der Moment wichtig, in dem man die Emotionen benannte. Für die Jugendlichen mit Behinderung war hingegen auch der befreiende Moment der Veranstaltung wichtig. Für die LehrerInnen kam es darauf an, die Kommunikation in einer geschützten und urteilsfreien Umgebung, in der man sich anlehnen kann, umzusetzen. 

Für die LehrerInnen war es ein Augenblick, in dem sie sich von ihrer Rolle befreit haben. In dieser Tätigkeit konnten sie ihre eigene Flexibilität auf die Probe stellen, ein wichtiges Werkzeug zur Vorbeugung des Burn-Outs! 

Wie bereits hervorgehoben, hat die Erfahrung der körperlichen Kommunikation die Studenten in die Lage versetzt, neue Erfahrungen zu machen und die neue Sprache der Menschen mit Behinderung aufzunehmen. 

Die Einheit zwischen Gestik und Gefühlen, Improvisation und Phantasie, Kontakt und Beziehung hat zur Überwindung der anfänglichen Ablehnung einer als zu „sonderbar“ angesehenen Erfahrung geführt.  

 

Was eine Studentin beim letzten Treffen die Gruppe gefragt hat, steht symbolisch für das, was wir aus diesem Verlauf lernen können: den Tanz des Vertrauens. 

Einen Partner in einen Raum zu führen, der einem vertraut und sich tragen lässt. 

MR: Wie kann man Tanz und Bewegung in die Psychotherapie im Allgemeinen integrieren und einen multidisziplinären Ansatz fördern, um auch Menschen mit psychischem Leiden zu heilen?

AM: Ich habe 15 Jahre lang in einem Zentrum für psychische Rehabilitation in Pisa gearbeitet und festgestellt, wie sehr Tanz, Bewegung und Kunst die Behandlung psychischer Störungen unterstützen können. 

Die Tanz-Bewegungstherapie eignet sich besonders im Bereich der psychiatrischen Rehabilitation und in der Behandlung des psychischen Leidens. Sie fokussiert im Besonderen auf: 

-          Den Wiederaufbau der Körperwahrnehmung, 

-          Die eigenen Grenzen, die Grenzen des eigenen Ichs, das Selbstwertgefühl, den eigenen Raum. Dadurch erhält das Individuum einen wertvollen Anreiz, um den Sozialisierungsprozess voranzutreiben; 

-          Die Formgebung für interne konfuse, fragmentierte und aufgegebene Inhalte, um auf diese Weise den Prozess des Wiederaufbaus des Ichs zu unterstützen. 

Die Bedeutung der Bewegung gestaltet sich für jeden Patienten einzigartig. Der Therapeut geht nicht von Auslegungs- oder Urteilsstandpunkten aus, sondern kann den Raum für das semantische Bewusstsein schaffen. 

 

In der Tanz-Bewegungstherapie wird die Beziehung zwischen Bewegung, Emotion und Ich als ein Mittel angesehen, wodurch ein Individuum sich zu einem Integrationsprozess verpflichten kann. 

Die Beziehung zwischen Bewegung und Emotion wurde von den Menschen immer schon berücksichtigt: man denke an die Tänze der Schamanen, an die Trancetänze und an unsere „Tarantolati“: die evokatorische Macht des Tanzens kann uns direkt mit unserem Innenleben in Verbindung bringen, wie z.B. mit unseren Wünschen, Träumen und Ängsten. 

Die Tanz-Bewegungstherapie geht somit vom menschlichen Vermögen aus, indem sie versucht, den „gesunden Teil“ des Individuums zu entwickelt. Denn die Körperlichkeit umfasst zahlreiche psychologische Aspekte: Empfindungen, Wahrnehmungen, Affekte und soziale Beziehungen. 

Der Ansatz ist somit holistisch, weil er Körper, Emotionen, Verstand und Vorstellungsvermögen gemeinsam nutzt und somit auf dem Prinzip basiert, nach dem Körper und Seele in einer dauernden Wechselbeziehung stehen. 

Auf der Grundlage dieser theoretischen Grundlagen hat die Tanz-Bewegungstherapie einen langen Weg im Bereich der praktisch-theoretischen Forschung durchlaufen. Es werden verschiedene körperliche, Bewegungs- und Tanztechniken eingesetzt, um einen Bewusstseinsbildungsprozess zu fördern, indem man die psychischen Prozesse mit den Emotionen, die sich in den körperlichen Abgründen befinden, und den in der Außenwelt erlebten Erfahrungen in Einklang bringt. 

  

Theoretische Bezüge:

Claire Schmais, M. Chace, Trudi Schoop, Peggy Hakney, Laban-Bartenieff, M. Mahler, Patrizia Pallaro

Parti di Intervento al Congresso di Campus Accademia  Amburgo 2011

e per S.U.S.I. interkulturelles Frauenzentrum – Erasmus plus 2018-2019

 

Alle Radici dell´Appartenenza

 

 

Creare ponti, trasformazioni interne, scoprire risorse INTERcultura e Danza Movimento Terapia

 

Dott. Annalisa Maggiani danzamovimentoterapeuta ATI-APID

 

“i pezzi in frammenti del mosaico della propria vita  possono creare una nuova immagine ed il mosaico puó acquistare una sua unitá coerente”

 

Il tema dell'Appartenenza - il senso di far parte ed essere parte - é un  tema più che mai attuale in un'epoca di migrazioni e di globalizzazione.

Il senso di Appartenenza, si puó incentivare, curare, é  una ricerca da molto presente nei miei lavori artistico-perforativi come in quelli terapeutico-espressivi.

A Berlino al centro interculturale S.U.S.I. nel gruppo Interculturale di Danzaterapia il tema appartenenza ad ogni incontro si mostra, sviluppa e prende corpo. Per I migranti, i rifugiati, come anche per tutti coloro i quali abitano la globalizzazione, il tema Appartenenza, il senso di far parte ed essere parte, come essere umano é presente e importante.

Nelle performance participate svoltesi alla metropolitana di Berlino( Partir bisogna, Metamotphosis) il tema dell´appartenza é stato esperito e “vissuto”.

 

La consapevolezza delle risorse individuali é legata al senso di appartenenza: si attua un nutrimento reciproco e noi,  attraverso il movimento, il lavoro di gruppo e il processo creativo, allenando la capacitá di ascolto e di trasformazione dei vissuti in esperienze individuali e collettive, attraverso il loro incorporarsi- embodiment – possiamo stimolare e “annaffiare” le „radici“ all´Appartenenza.

 

In fondo il senso di appartenenza é un bisogno vitale, é  una ricerca sempre in movimento.

 

"Bisogno di rispecchiamento, di essere visti e rispecchiati come un fiore che si apre alla vita" questo scrisse un partecipante di un gruppo psichiatrico di danzaterapia e una Upanisad ( antico testo sacro dell´India) la n… si inpernia su questo tema: 


Tat wam asi "- Anche questo sei Tu ", come una forma di  comunicazione che nasce dal corpo, si incorpora ,"incorporata" nasce allora da un solo un duo.

Per arrivare ad un senso profondo del sé è  importante che esista un altro da Sé:

“L’uomo senza relazioni non possiede totalità, perché la totalità è raggiungibile solo attraverso l’Anima, la quale , dal canto suo, non può esistere senza la sua controparte, che si trova sempre nel tu. La totalitá consiste nella combinazione di io e tu, che appaiono come parti di una unitá trascendente                                                                                           C.G. Jung

 

"Mi rispecchio nei tuoi occhi"... sono visto dunque esisto...frasi
di una storia d´amore che comincia lá dove comincia la vita: il sentirsi visto,
rispecchiato, il rispecchiare e la forte sensazione di Esistere ed essere
"in connessione", in profonda comunicazione.

 

Nella danzamovimento terapia, attraverso il rispecchiamento, il terapeuta
riflette e risponde ai movimenti del cliente, attraverso l'empatia assume
il suo ruolo investendo i propri movimenti dello stesso tono emotivo
 ampliandone così la sua consapevolezza.

 

In questo “passo a due”   entrambe le parti escono arricchite.

 

IL  Tema per noi  qui  è  il  controtransfert somatico, quello che in noi suscita la danza dell’altro, da cui possiamo uscirne arricchiti, spunto per una profonda connessione con l´altro : il rispecchiamento (mirroiring) con tutte le sue nuance è lo spunto metodologico.

 

Ma l´altro lato dell´esperienza é  nel gruppo: attraverso il rispecchiamento -  che  rimanda a parti di sé che nell´incontro con l´altro prendono forma  e ció porta ad un profondo senso di appartenza.

 

Nella danzamovimento terapia si possono vivere in modi diversi
momenti di riconoscimento del proprio sé, delle proprie emozioni, momenti di
profondo scambio e relazione: la tecnica del rispecchiamento si colloca ad
un livello di sintonizzazione profonda che richiama al reciproco accordarsi
ed armonizzarsi della coppia madre-bambino.

Tat wam asi - anche questo sei tu- frase che ricorre in una Upanisad (antichi testi sacri indiani) ci riporta a questo stato di profonda
riflessione con ció che ci circonda, stato  che porta  ad un profondo senso
del proprio Sé. ´

Alla luce della scoperta fatta dalle neuroscenze dei "neuroni  specchio",
questa "tecnica" della danzaterapia acquisisce una "base scientifica":
"...l´individuo ha una capacitá  innata e preprogrammata ad incorporare,
assimilare, imitare lo stato di un´altra persona ed i neuroni specchio
costituiscono la base di questa capacitá.

 Ma per il raggiungimento della sua piena espressione questa predisposizione ha bisogno di avere come complemento un adeguato comportamento del caregiver che lo rispecchi
interagendo con lui in modo coerente e prevedibile..."V. Gallese, P.Migone,
N.Eagle

  1. Creare appartenenza: Esperienze di DMT in un gruppo interculturale

 

Le radici dell´appartenza si trovano forse qui, in questo territorio di confine tra Sé e l´altro.

 

 Attraverso l´incorporare- Embodiment- questa esperienza si puó raggiunger:  quello che é stato  vissuto come una mancanza in nuovi contesti di esistenza si ripropone come forza.

 

 La filosofa Maria Zambrano nel suo saggio „lettera dall´esilio“ ha ben visto lo stato esistenziale dell´esiliato, del rifugiato.

 

 É colui che é in un luogo che non lo „abbraccia“ e non lo sostiene, é in un luogo misterioso dove ci si sente come i „tontos“ di Velasquez.

 

 Penso che questa sia  la situazione interiore  nella quale anche molte persone, oltre che quelle realmente esiliate o migranti, nella societá contemporanea sentono: il tema del vuoto e quello conseguente dell´appartenenza.

 

 Corpo Migrante     versus    Corpo frammentato

Corpo globalizzato versus   Corpo „flessibile“

  

Il corpo del migrante é spesso frammentato, con parti che  sono rimaste in luoghi lontani.

  Il corpo globalizzato, é un corpo „flessibile“ che si deve sempre muovere velocemente che deve conformarsi a nuovi luoghi relazioni e attivitá lavorative.

 Entrambi soffrono del pericolo della frammentazione, ció vuol dire della perdita di Sé stesso come unitá coerente, la perdita della sensazione profonda di apparteneza.

Attacchi di panico, paura diffusa sono le risposte soggettive inconsce a questo stato.

 

L´approccio espressivo e creativo in campo inteculturale puó essere una chance per lavorare e superare questo stato esistenziale: i pezzi in frammenti  del mosaico della propria vita  possono creare una nuova immagine ed il mosaico puó acquistare una sua unitá coerente.

Il corpo viene sentitito di nuovo come contenitore della nostra storia e diventa cosciente della perdita ma sa anche che il Nuovo puó essere integrato, le radici si sviluppano di nuovo in un luogo che é  il proprio Sé ( dalll´introduzione a „Partir bisogna“ Performance Metropolitana di Berlin)

 

Integriamo una Nuova Appartenenza

 

La tematica del „Corpo abitato“ é molto importante nel lavoro interculturale ma anche nel lavoro di presa di consapevolezza di parti frammentate, tipica dello stato esistenziale odierno-  

 

Il corpo consapevole, con connessioni attive interne ed esterne- in contatto col proprio spazio personale che  puó allora  abbracciare e portare in connessione con il mondo esterno,fare esperienza del corpo come „contenitore“ ci puó aprire la porta per nuove connessioni simboliche nella nostra vita, lasciare crescere nuove radici  per ritrovare la fiducia in noi stessi, un senso di coerenza ed appartenenza.

 

 Per ognuno é un viaggio nel proprio Sé, in contatto con la propria appartenenza e le proprie radici interne.

 

 Odisseo é una delle figura mitologica di questo processo: per tornare a casa bisogna fare un lungo viaggio.

  

 In un gruppo interculturale di dmt il lavoro procede su tre piani:

 

  • L´identitá personale

  • La dimensione culturale come dimensione da riscoprire e ri-conoscere

  •  L´incontro con l´altro che viene da un´altra cultura.

 

Questo incontro puó far nascere  risonanze, sorgenti di risorse, esperienza che dona una profonda consapevolezza di Sé stessi e dell´“Altro“.

 

 G., una partecipante ad un gruppo interculturale di dmt a Berlino, scrive sotto al disegno

Fatto dopo il movimento:

„Il mio albero é vicino ad un mare mosso, puó essere trascinato via. Sopra ci sono turbini di nuvole ed io voglio che  dal mio albero escano radici che lo facciano resistere“

Dopo una seduta intensa di movimento nel gruppo G. intitola il suo nuovo disegno

„coraggio di vivere“ e scrive:

„una albero di ciliege, molto grande, come ce ne sono in Italia, nel mio paese, c´é mia nonna ed io vicino a lei raccolgo molte ciliege- cosí buone, cosí dolci.“

 

 Quando noi lavoriamo con il movimento e media espressivi  rendiamo visibili paesggi interni, desideri, bisogni e in questo modo nutriamo il nostro albero interno, fortifichiamo le radici interne, in contatto con quella terra madre che é in ogni persona.

 

C´é allora Una terra madre, che appartiene ad ognuno  e che puó essere contattata da nuove appartenenze e c´é  La terra madre, nella quale siamo nati e dalla quale ci sentiamo a volte traditi.

 

In un  gruppo interculturale che si basa sull´ approccio espressivo, siamo su un piano non verbale in cui si puó vivere una profonda condivisione del nostro Essere: attraverso l´altro possiamo ri-scoprire nuove parti del nostro Sé.

  Nell´intercultura siamo sempre nuovamente confrontati con i nostri confini: nell´incontro si fa eperienza di risorse per la crescita ed ogni processo di trasformazione ha bisogno di varcare confini.

 Il senso dell´appartenenza puó essere  paragonato ad uno specchio: se l´altro rimanda la nostra immagine allora possiamo ricevere un senso profondo si Sé stessi.

 

Un´altra partecipante scrive dopo un intenso incontro di movimento con una donna di un´altra cultura:

„Io sono a volte in conflitto con la mia cultura: qual´é la mia terra madre? Mentre ho danzato con G. ho sentito la sua forza istintiva e mi sono sentita a casa.. lei mi ha dato la forza per risvegliare e dare fiducia alla mia parte istintiva „

 

 Il nostro viaggio é in una terra che é in noi.

 È un lavoro sull´umano, sulla capacitá di trasformazione,

una ricerca sull´appartenenza

che sempre di nuovo in noi stessi si puó creare.   

 

  Le  esperienze primarie del corpo come portatore del senso individuale del Sé.

 

  „ Un antico senso dell´identitá del Sé, dei confini corporei o antichi conflitti riferiti alla differenziazione e individuazione possono essere rivissuti in ogni momento della vita „ (M.Mahler, 1980)

 

La dmt sostiene la consapevolezza delle sensazioni corporee, delle connessioni corporee.

Letteratura

 

C.G.Jung,  Simboli della trasformazione Opere Vol.5

 C.G. Jung, Leo Frobenius, Max Scheler, Hans Much  u.a., Mensch und Erde in Darstellungen von Graf Hermann Keyserling,  Darmstadt Herausgeber  Hermann Keyserling  O. Reichl Verlag, 1927

Donald Winnicott, Gioco e Realtá 1974

Margereth Mahler, la nascita psicologica del bambino

León und Rebekka Grimberg, Psychoanalyse der Migration und des Exils, Verlag Internationale Psychoanalyse München und Wien 1990

Liotta Elena Anima e terra il valore psichico del luogo, ed. Magi  2009

Peggy Hackney, “Making Connections-Total Body Integration Trough Bartenieff Fundamentals”, Gordon and Breach Publishers, 1998

A. Kennedy,  „Bewegte Wissen. Laban/Bartenieff-Bewegungsstudien verstehen und erleben“, Logos Verlag Berlin, 2010.

​IN THE ARTS OF INCLUSION AND CONNECTION

Atti del quarantennale di Art Therapy Italiana, Bologna 2022 a cura di Anna Maria Lagomaggiore e Marina Massa 2024, 330 pagine, Editore Magenes, Collana Blucarminio,
Sezione Connessioni


“Tante volte sprofondare e tante volte riemergere training del passaggio dal buio alla luce” un approccio ecologico"
                                                                                                                                                 Annalisa Maggiani


“...e ci si risveglia per trovare corpo e anima giá riuniti, un incontro miracoloso, il corpo ronzante come api soddisfatte in un giardino d´estate.”                                                                                                                         M. Milner

In questo tempo dominato dalla Tecnologia, il ruolo del “Corpo- Natura”, della natura come alleata alla Vita, fonte di risorse per l´essere umano (elemento emerso in modo toccante durante i lookdown della pandemia) acquista paradossalmente sempre piú spazio insieme al recupero di un rapporto ecologico e sistemico con sé stessi e con ció che ci circonda ispirato proprio da quel grande perfetto Sistema che é la Natura. Cosí in questo tempo in cui in modo vertiginoso le contraddizioni dell´antropocene si rivelano, emerge la necessitá di creare vie e nuovi territori in cui la comunicazione empatica, il corpo, la danza e l´arte svolgano il loro antico ruolo salvifico di connessione, di creare nuove modalitá di con-vivenza, in cui il pensiero simbolico colleghi l´essere umano alla natura creando un nuovo senso di appartenenza. La Danza Movimento terapia puó svolgere oggi un ruolo importante in questo ambito di ricerca creando un rapporto dialogico con la natura. Guardando alla natura notiamo che la ciclicità della vita è un punto fondamentale che la natura ci trasmette, lo scorgiamo in ogni sua forma e possiamo danzare, incarnandola, la capacità di riemergere alla luce dopo il buio, di cadere e risalire, sprofondare e riemergere, appassire e rifiorire, rinsecchire e ritrovare nutrimento, morire e rinascere. Tutto questo lo possiamo esperire nella natura e quando ci muoviamo in connessione ai suoi elementi, ció ci trasmette la forza di sentire le nostre cadute, abbandoni, cedimenti all´interno di una forza ciclica confidando nella possibilitá di rialzarci e riprendere la vita: le nostre risorse si attivano in questo momento portandoci ad essere piú ricettivi e capaci di reagire. Non sono Sola. Questo continuo cambiamento di cui è imperniata la natura è la base per la vita e questo nella danza movimento terapia lo ritroviamo nei temi e principi di movimento di I. Bartenieff (A. Kennedy, 2010 p.127) integrati dal lavoro di Peggy Hackney sulle connessioni corporee (modelli di movimento). Danzare e muoversi con la natura e nella natura, gli elementi, ci fa entrare in profonda connessione con questi temi, principi e modelli di movimento in modo incarnato, vissuti nel profondo di un´esperienza originaria di contatto e relazione e ci porta ad ampliare la consapevolezza della vita nel suo interminabile mutamento entrando in contatto con le radici della resilienza.
Il lavoro con la natura, gli elementi è un approccio che nutre il Sé, in quanto nel qui ed ora dell´esperienza, i rispecchiamenti, i momenti di improvvisazione come di contemplazione, la traccia artistica e di scrittura in relazione con gli elementi portano ad un contatto diretto con i nostri desideri, bisogni, con la nostra essenza che in modo autentico si manifesta. Ma è anche un approccio "ecologico", sistemico nel rapporto con noi stessi, il nostro corpo e ció che ci circonda, l´incontro e la risonanza con gli elementi della natura possono creare un terreno di profonda consapevolezza, senso di appartenenza e rispetto verso Se´stesse e tutto ció che vive. Questo tipo di approccio con la natura ed in natura amplifica e canalizza in un contenitore attivo ed aperto i vissuti personali mettendoli in connessione con quelli collettivi, in un´ottica che è anche interculturale in quanto nella natura si entra in contatto con tante “culture”, speci, diversitá che si incontrano e si nutrono l´un l´altra. Si crea uno spazio e tempo soggettivo e nel tempo stesso trans-personale e collettivo. La Natura ci concede tante metafore, ma danzare con la natura é qualche cosa di piú profondo: si incarnano e si incontrano gli archetipi fondamentali legati alla vita ed alla trasformazione, si abitano gli opposti, si apre un universo di significati, di risonanze, di paesaggi interni che a loro volta aiutano ad incentivare l´incontro con la natura creativa del Sé. Sono questi i diversi piani che ho portato e condiviso al congresso nel workshop “Tante volte sprofondare e tante volte riemergere training del passaggio dal buio alla luce”.
La danza movimento terapia ad approccio psicodinamico in relazione agli elementi della natura puo´aprire uno spazio radicalmente salutogenetico incentivando risorse che nutrono la Resilienza: contattiamo un senso collettivo dell´Essere che ci sostiene con Con-passione. Questo approccio incentiva un profondo senso di Appartenenza, di Empowerment, Empatia. La mia esperienza più che ventennale di lavoro con la natura e in Natura ha portato alla creazione del mio metodo “Danza con la Natura e Consapevolezza- Nutrire il Sé ” metodo che attinge alla Danza MovimentoTerapia, Terapie creative, Danza Butoh, all´ecofilosofia-ecologia del profondo. È importante oggi, orientare la nostra vita in direzione del rispetto, della consapevolezza, della stima di Sé e di ogni piccolo essere sulla Terra: il contatto-dialogo con la Natura attraverso la Danza Movimento Terapia può aiutare enormemente la collettività ed il dialogo tra le culture. Nella Natura incontriamo la diversitá e la sua preziositá, ogni essere, animato o inanimato ha un senso: il lavoro in Natura ci ricollega a questo senso originario di Validitá dell´Essere.


Letteratura
Albers I. & Franke A. (2012), Animismus. Zürich, Diaphanes
Bolen J.S. (1991) Le Dee dentro la donna. Roma, ed.Astrolabio
Chodorow J. (1998-1998) Danzaterapia e psicologia del profondo. Como, Red edizioni
Halprin A., Danses de la Terre: le corps repond aux rythmes de la nature. Bruxelles, Novelle de Danse, contredanse asbl 46, (32-47)
Hackney P. (1998) “Making Connections-Total Body Integration Trough Bartenieff Fundamentals”. Gordon and Breach Publishers
Hirsch S.C. (1971) La Comunitá Vivente. Mi, Mondadori
Kennedy A. (2010) Bewegte Wissen. Laban/Bartenieff-Bewegungsstudien verstehen und erleben“. Berlin, Logos Verlag
Liotta E. (2009) Anima e terra il valore psichico del luogo. ed. Magi
Mancuso S. & Viola A. (2015) Verde brillante. Mi, Giunti
Milner M. (1990) L´alba dell´eternitá un modo di tenere un diario. Cittá di Castello Borla
Otto R. (1919/2009) Il Sacro. Sull'irrazionale nell'idea del divino e il suo rapporto con il razionale. Mi, Feltrinelli SE
Pinkola Estés C. (1992) Donne che corrono con i lupi. Como, Frassinelli
Thoreau (2009) Camminare. Mi, Oscar Mondadori
Woodman M. (1992) Puoi volare farfalla. Psicologia femminile e trasformazione. Como, Red edizioni

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